5. Gösselsdorfer Duathlon

Geplant und anvisiert war mein Wettkampfcomeback für Ende Mai bzw. Anfang Juni — das war auch so mit dem behandelnden Unfallchirurgen abgesprochen. Geplant war der 5. Gösselsdorfer Duathlon (5/18/2,5) allerdings auch für den 30. April 2016, was für meinen Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen zu früh war. Doch wie es der Zufall so wollte, gab es Ende April wenige Tage vor dem Duathlon einen heftigen Wintereinbruch in Südösterreich und es schneite über 35cm in Gösselsdorf und Umgebung, was eine Absage und Verschiebung der Veranstaltung auf den 21. Mai 2016 mit sich brachte. Plötzlich tat sich da eine Möglichkeit auf, das Wettkampfcomeback beim Duathlon zu feiern…

Ich habe lange gehadert, soll ich oder soll ich nicht? Bin ich bereit? Ende März/April habe ich mich noch mit dem Gedanken der Teilnahme am 30. April gespielt, aber dieses Vorhaben recht bald verworfen. Es war einfach zu früh und auch der Arzt hat sein OK erst für Ende Mai gegeben. Die Radstrecke wäre kein Problem gewesen, aber die beiden Laufstrecken bestehen zu 90% aus Schotter- und Waldwegen und ich war mir einfach noch zu unsicher und von der Laufform nicht wettkampftauglich. “Just for fun” irgendwo mitmachen… nein, “fun” wäre das in diesem Fall auch nicht gewesen, dazu ist die Streckenführung zu anspruchsvoll und selektiv.

Wie auch immer, als dann zwei oder drei Tage vor dem 30. April die Verschiebung des Bewerbs verkündet wurde, waren sämtliche Zweifel über Bord geworfen und umgehend die Anmeldung getätigt. Ja, bis 21. Mai geht sich das aus, bis dahin sollte ich einigermassen fit sein. Die Radform machte mir keine Sorgen, aber meine Laufform konnte ich absolut nicht einschätzen. Doch irgendwann muss man das #comebackstronger wagen, wenn man wieder Wettkämpfe bestreiten will. Seit Mitte April wird im Training wieder regelmäßig gekoppelt und das klappt auch von mal zu mal besser. Auch laufe ich bewusst öfters auf Wiesen- und Feldwegen, um wieder die nötige Trittsicherheit zu bekommen. Dennoch waren da Zweifel im Hinterkopf, die unter anderem auch mit einer anderen Geschichte zusammenhängen.

TSH Achterbahn

Seit dem Sturz und der Sportpause habe ich wieder einmal massive Einstellungsprobleme die nicht mehr vorhandene Schilddrüse betreffend. Mitte Februar fühlte ich mich diesbezüglich absolut nicht wohl, denn durch das stark verringerte Sportpensum bin ich — aus welchem Grund auch immer — in eine Unterfunktion gefallen, sodass die Hormondosis erhöht werden musste. Bei der nächsten Kontrolle der Werte Anfang April war dann alles im normalen Bereich, aber mittlerweile konnte ich auch wieder normal Sport machen. Anfang Mai dann plötzlich wieder Unwohlsein in der Form von übertriebener Nervosität, Herzrasen und Schlafstörungen. Mein erster Verdacht war natürlich die Schilddrüseneinstellung, also wieder zum Arzt und Werte machen lassen — und siehe da, nun bin ich in der Überfunktion und nehme zu viel Hormone. Also die Dosis wieder reduzieren und in 6 bis 8 Woche wieder die Werte kontrollieren.

Ich muss ehrlich gestehen, ich bin dieses “Drama” mittlerweile schon etwas leid. Bevor man mir die Schilddrüse entfernte, sagte eine Oberärztin zu mir: “Ohne Schilddrüse ist die Einstellung überhaupt kein Problem.” Jo, eh! Jedenfalls fährt mein TSH (der wichtigste Schilddrüsenwert) seit Jahresanfang Achterbahn und dementsprechend fühle ich mich auch — mal schlapp und energielos, dann wieder aufgedreht und zittrig, was sich natürlich auch in den sportlichen Leistungen niederschlägt. Ich hoffe, diese Situation stabilisiert sich bald wieder.

Vor dem Bike Check-In

Vor dem Bike Check-In

Ich bin daher auch mit durchaus gemischten Gefühlen nach Gösselsdorf gefahren: Genau an diesem Samstag sollte es der erste richtig warme Tag des Jahres mit über 25 Grad werden und mit Hitze komme ich eigentlich nicht so gut zurecht — schon gar nicht, wenn ich in einer Überfunktion bin. Die Parkmöglichkeit befindet sich dieses Jahr etwas weiter von der Wechselzone und dem Wettkampfzentrum bei Tinas Mostschenke entfernt und so geht es mit dem Rad statt zu Fuss zur Startnummernausgabe, ehe ich den Bike Check-In erledige. Leider gibt es kaum schattige Plätze und so stehe ich während der Wettkampfbesprechung in der prallen Sonne. Dann muss auch noch der Start etwas verschoben werden, weil die Feuerwehr, die die Sicherung der Radstrecke übernimmt, zu einem Einsatz musste. Meh. Also noch länger in der Sonne herumlungern und im Grunde will ich nur eines: Endlich losstarten!

Run (5km)

Damenstart der "Age Groupers" (Credit: DG Gösselsdorf

Damenstart der “Age Groupers” (Credit: DG Gösselsdorf)

Leicht verspätet um 14:11 Uhr erfolgt dann endlich der Damenstart der “Age Groupers”. Den ersten Laufabschnitt wollte ich in etwa 5:10 laufen, um mich nicht schon vorm Radfahren komplett abzuschießen. Der Start ist wie immer hektisch, die überschaubare Gruppe der Damen rennt auf Teufel komm raus los und ich ziehe mit. Deshalb war der erste Kilometer auch etwas zu schnell (4:52). Dann finde ich aber bald mein Tempo und es geht mir besser als erwartet: Ich kann die ersten Damen ein- und überholen. Auf der prallen Sonne am Feldweg vor der Wende leide ich etwas, aber als es in den kühleren Wald geht, bessert sich mein Befinden rasch. Dort treffe ich auf zwei Herren, die einige Minuten vor den Damen gestartet sind und das gibt mir einen mentalen Push, den ich auch gut gebrauchen kann, denn nach der Labestation im Wald folgt ein Anstieg, der etwas zach ist. Glücklicherweise ist dieser allerdings nicht sehr lang und nach 25:05 Minuten sind die ersten 5km absolviert.

Auf der ersten Laufstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Auf der ersten Laufstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Bike (18km)

In der Wechselzone bemerkte beim Schuhwechsel, dass ich etwas zittere. Aber mittlerweile ist die vierte Disziplin schon fast Routine: Helm auf, Laufschuhe aus, Radschuhe an, Startnummer nach hinten, Rad vom Rack und losgeeiert in Richtung Radaufstieg. Nach wenigen hundert Metern folgt auch schon der erste der beiden Anstiege auf der 9km langen Radstrecke, die zweimal absolviert werden muss. Im Vorjahr habe ich die zwei Anstiege der Radstrecke mit “Kette rechts” bewältigt. Das geht dieses Jahr nicht, da ich merke, dass sich die Beine wie Pudding anfühlen. Es fehlt die Kraft, um im Wiegetritt zu fahren, also Kette links und sitzend den Anstieg hoch. Auf den flachen bzw. abfallenden Teilen der Radstrecke gebe ich Vollgas und kann wieder zahlreiche Damen (und auch Herren) einsammeln. Vor dem Ende der ersten Radrunde überhole ich eine Dame, die mich dann nach dem zweiten, kurzen Anstieg unmittelbar vor der Wechselzone wieder überholt.

Volle Konzentration auf der Radstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Volle Konzentration auf der Radstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Ich quäle mich sitzend und mit Kette links ein zweites Mal den ersten Anstieg hoch, immer besagte Dame im Auge. Wie gerne wäre ich da mit einem kräftigen Antritt raufgeflogen und hätte sie dort stehengelassen! Ich wusste, dass ich sie auf den abfallenden bzw. flachen Abschnitten wieder überholen kann und setze alles daran, dies auch in die Tat umzusetzen. Mit 67,2km/h donnere ich das 12% Gefälle hinunter und kurz nach der Kreuzung bei Sittersdorf überhole ich sie wieder. Ein zweites Mal lasse ich mich von ihr sicher nicht überholen und trete beherzt in die Pedale. Am Rad fühle ich mich wohl, Temperatur ist angenehm, lediglich der zweite, kurze Anstieg bei der Kirche in Gösselsdorf wenige Meter vor der Wechselzone ist nach wie vor giftig. Dennoch rette ich mit 33:31 Minuten für 18km meine Position in die Wechselzone, was einem Schnitt von 31,5km/h entspricht.

Am Weg vom Radabstieg zur Wechselzone (Credit: DG Gösselsdorf)

Am Weg vom Radabstieg zur Wechselzone (Credit: DG Gösselsdorf)

Run (2,5km)

Als ich vom Rad springe, bemerke ich, dass ich wieder zittere. Mit wackeligen Beinen geht es zum Wechselplatz und da geht dieses Jahr alles ganz schnell, Rad auf Rack, Helm ab, Radschuhe aus, Triathlonlaufschuhe mit Schnellschnürsystem an, Startnummer nach vorne und ab auf die zweite Laufstrecke. Hier spüre ich die ungewohnt warme Temperatur wieder sehr deutlich, denn am Rad war es wesentlich angenehmer. Die ersten 500m laufen sich gut, aber als dann der Anstieg am Schotterweg kommt, erlebe ich einen Einbruch. Der Kopf wollte, aber die Beine wollten nicht mehr. Umso schmerzhafter ist aber, dass mich genau hier die Dame, mit der ich es mir auf der Radstrecke gegeben habe, wieder überholt. Ich will ihr folgen, aber es geht einfach nicht und ich muss sie ziehen lassen. Der nächste Kilometer sind ein Kampf. Am letzten Kilometer, als es nur mehr bergab geht, kann ich wieder etwas zulegen und erreiche nach 14:12 Minuten das Ziel.

Trotz Einbruch auf der zweiten Laufstrecke sieht es noch recht dynamisch aus (Credit: DG Gösselsdorf)

Trotz Einbruch auf der zweiten Laufstrecke sieht es noch recht dynamisch aus (Credit: DG Gösselsdorf)

Erst im Ziel sehe ich die Gesamtzeit auf der Uhr: 1:14:39. Offiziell ist es dann 1:14:36. Damit habe ich beim besten Willen nicht gerechnet, dass ich die Zeit vom Vorjahr von 1:16:43 um fast 2 Minuten unterbiete und obendrein den Sieg in meiner Altersklasse W 35-39 einfahre. Ich bin mit dem ersten Lauf und der Radperformance überaus zufrieden, aber der zweite Lauf mit dem Einbruch schmerzt doch etwas, zumal ich dadurch vom 9. auf den 10. Platz bei den Damen (von insgesamt 28) zurückgefallen bin. Im Ziel gibt es auch wieder ein tolles Kuchenbuffet und ich greife beim Schokokuchen freudig zu.

Zieleinlauf nach 1:14:36

Zieleinlauf nach 1:14:36

Nach Bike Check-Out und der Einlösung des Pasta-Gutscheins heißt es, auf die Siegerehrung warten. Bei den Kärntner Meisterschaften im Duathlon habe ich nur den 4. Platz belegt, denn die ersten drei Plätze gingen an Damen aus dem Elite Starterfeld. Dennoch freue ich mich riesig über meinen allerersten 1. Platz in meiner Altersklasse! Mein sehr erfolgreiches #Comebackstronger!

Aufzeichnung und Auswertung in Polar Flow

Aufzeichnung und Auswertung in Polar Flow

5 thoughts on “5. Gösselsdorfer Duathlon

  1. Hansjörg

    Hey. Gratuliere zu deinem sehr gelungenen Comeback und dem 1. Platz in der alters Kat. !!!
    Das hört sich ja gut an!

    Weniger gut an hört sich jedoch Dein schwankender TSH Wert. Ja den Spruch von wegen einfacher Einstellung ohne Schilddrüse habe ich auch gehört…. Vermutlich haben wir Männer es da aber ein wenig einfacher, da bei den Frauen die Hormone und Schwankungen bis nach den Wechseljahren eine grössere Rolle spielen als bei uns.

    Aber schon ein wenig erstaunlich, dass Du in deiner Sportpause in eine Unterfunktion gefallen bist. Eigentlich sollte man ja denken, dass durch das weniger an Bewegung eher der Hormon Bedarf kleiner und Du in eine leichte Überfunktion geraten solltest. Musstest Du in deiner Sportpause Medis nehmen, welche evtl. Dein TSH beeinflusst haben? Auch eine Veränderung der Ernährung kann theoretisch etwas bewirken.
    Interessanter Weise habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass es mir mit mehr Bewegung noch besser ging, bzw. die Werte im kleinen Bereich noch ein wenig besser wurden, mit der gleichbleibenden Dosis der Hormone. Obwohl gemäss Schulbuch-Medizin mit gesteigertem Pensum eigentlich der Bedarf der Hormone steigen sollte..

    Ich habe die Vermutung das durch Sport und Muskelarbeit evtl. der Stoffwechsel bzw. auch die Darm-Tätigkeit erhöht wir, was die Aufnahme der Schilddrüsen Hormone verbessert wird. Aber dies ist nur eine Theorie.

    Mir lief es ein Jahr recht rund mit Euthyrox 125 und ich konnte meine Leistung gut halten bzw. noch steigern. Vor ein paar Monaten wurden die Werte kontrolliert. Fazit TSH im sehr guten Bereich, jedoch Eisen und Vitamin D3 unter dem Grenzwert.
    Fazit: Eisentabletten und Vitamin D3 Tropfen supplementieren und Nachkontrolle nach 3 Monaten. Die 3 Monate brachten nur eine sehr geringe Steigerung der Werte. Also nochmals 2 Monate Tabletten nehmen und nochmals Kontrolle. Leider wurden zu meinem Erstaunen bei der ersten Kontrolle die SD Werte nicht angeschaut sondern nur Eisen und D3. Auf meine Nachfrage: Die Schilddrüsenwerte muss man nur alle 6 Monate machen, wenn sie bis dato gut waren…. ! — ??? Naja wie auch immer… Ich merkte in der Folge, dass meine Erholung nach dem Sport immer länger dauerte und ich immer ein wenig mehr “kämpfen” musste im Training.
    Letze Woche hat es mich dann in einem Halbmarathon energetisch recht “aufgestellt” und ich kam mit gut 7 Minuten ” Verspätung” ins Ziel. Irgendwie stimmt also bei mir definitiv auch etwas nicht mehr. In gut 2 Wochen weiss ich mehr, da dann wieder alle Werte gemacht werden.

    Ich denke das mein TSH auch gestiegen ist, kann dies aber erst mit Bestimmtheit sagen, wenn ich alle Werte haben. Da jedoch ein Vitamin D3 Mangel oder Eisenmangel in etwa die gleichen Symptome haben wie eine Unterfunktion ist es für mich im Moment etwas schwierig abzuschätzen.

    Die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Stoffen und meinem Euthyrox kenne ich sehr gut und halte einer sehr grossen Abstand zwischen dem Schilddrüsen Hormon und zb. den Eisentabletten. Aber da können mir Ärzte erzählen was sie wollen… ich denke auch wenn ich die Tabletten so nehmen, dass Wechselwirkungen direkt ausgeschlossen sind, kann es zu Veränderungen kommen. Ganz nach dem Motto: Wenn du im Körper an einem Zahnrädchen drehst bewegen sich die Andern auch….
    Ich bin dann sehr gespannt was bei meinen Werten rauskommt.

    Ich drück Dir jedenfalls die Daumen, dass die Werte sich bald wieder konstant einpendeln.
    Und wir Sportler kennen unseren Körper selber am Besten, einfach darauf hören.

    Ein Gruss aus der Schweiz

    1. Andrea Post author

      Vielen lieben Dank!

      Da hast du natürlich recht, bei Frauen spielen die natürlichen Hormonschwankungen sicherlich eine Rolle und machen die Einstellung komplizierter. An der Theorie, dass durch Sport der Stoffwechsel angekurbelt und somit auch mehr T4 in T3 umgewandelt wird, könnte durchaus etwas dran sein. Ich habe jedenfalls während der Sportpause keine anderen Medis genommen und meine Ernährung war auch wie immer, wenngleich die Portionen kleiner waren, da einfach der Hunger nicht da war.

      Vor dem Sturz habe ich Thyrex 100 und 125 im Wechsel genommen. Euthyrox gibt es ja auch als 112, aber da ist die Zusammensetzung der Hilfsstoffe der Tablette anders und die nehme ich ungleich schlechter auf, sprich mit Euthyrox 112 falle ich in eine Unterfunktion. Ich habe dann im Februar auf Thyrex 125 erhöht, aber das hat nun über das Ziel hinaus geschossen und jetzt ist mein TSH supprimiert.

      Eisen und Vitamin D3 substituiere ich eigentlich permanent. Als Frau, Vegetarier und Sportler ist ein Eisenmangel mehr oder weniger vorprogrammiert. Vitamin D3 nehme ich in den Wintermonaten mehr und im Sommer entsprechend weniger. Außerdem nehme ich noch Selen, was ja für die Umwandlung von T4 in T3 notwendig ist. Interessanterweise ist mein T3 Wert immer an der untersten Grenzen, auch wenn der TSH fast nicht mehr messbar ist. Da könntest du Recht haben, irgendwie hängen doch alle Stoffwechselvorgänge im Körper zusammen und wenn man irgendwo eingreift (wie eben durch eine Entfernung der Schilddrüse), hat das weitreichende Folgen.

      Ich drücke dir auch die Daumen, dass deine Werte alle im grünen Bereich sind und es sportlich wieder leichter und besser geht!

      LG in die Schweiz!

      1. Hansjörg

        Hallo
        Oh das ist interessant.

        Selen habe ich bis vor ca. 1 Monat abgesetzt. Habe ich vorher auch einmal genommen, weil ich auch gehört habe, dass es die Umwandlung von T4 ins 3 fördern könne. T3 ist bei mir auch immer am unteren Level.

        Darf ich fragen ob Du das Selen auch im Zeitlichen Abstand zum Thyrex nimmst oder spielt das nicht so eine Rolle?

        Wenn das T3 relativ tief bleibt spreche ich meine Arzt evtl. mal auf ein Kombi Präparat an bzw. ob es nicht sinnvoll wäre eine minimal kleine Pille mit T3 täglich einzunehmen. Obwohl mir es natürlich lieber wäre nur ein Präparat zu schlucken.

        Bin mal gespannt auf meine Blut-Auswertung.

        Gruss

        1. Andrea Post author

          Ich nehme etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück das Thyrex und dann nach dem Frühstück das Selen.

          Ein Kombipräparat (also T4 mit T3) hat mein Nuklearmediziner auch schon einmal angesprochen, aber ich bin davon nicht wirklich überzeugt, zumal es eine fixe Kombination ist und ich mit dem T4 alleine schon so individuell dosieren muss. Und auf weitere Einstellungsexperimente habe ich aktuell keine Lust.

  2. Hansjörg

    Oh ja das verstehe ich sehr gut… sonst schraubst Du nur noch rauf und runter. Grundsätzlich soll die Einstellung des T3 ja noch schwieriger sein.

    Ich warte mal meine Blutwerte nächste Woche ab. Denke aber ich werde wieder Selen einnehmen. Egal was verschiedene Studien aussagen. Ich habe das Gefühl mir tut es gut.
    Wie Du geschrieben hast, soll Selen und wie ich mal gelesen habe, auch Eisen verantwortlich für die Umwandlung ins T3 sein. Beim Selen habe ich aber gemerkt, dass man aufpassen sollte, weil viele Produkte Soja Zusätze haben. Dies kann dann auch wieder die Schilddrüsen Hormone, bei einer längeren Einnahme, beeinflussen. Tja mal schauen was genau rauskommt 🙂

    Dir drück ich jedenfalls die Daumen, dass Du schnell wieder die richtige Einstellung findest und diese auch längerfristig hält.

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