29. Gösselsdorfer Triathlon

Am Samstag, den 11. Juli, finishte ich beim 29. Gösselsdorfer Volkstriathlon (0,5/32/7) meinen ersten Triathlon. Im Vorfeld hatte ich doch einige Gedanken bzw. Bedenken, aber ich ging durchaus optimistisch an den Start und freute mich auf das Rennen. Und was für ein Rennen es war! Eine absolut überwältigende und kaum in Worte fassbare Erfahrung, die — und man verzeihe mir mangels besserer Ausdrücke die Phrase — einfach “leider geil” war. Vergleichbar mit dem ersten Halbmarathon wird mir auch mein erster Triathlon ewig in Erinnerung bleiben.

Da der Triathlon einen straffen Zeitplan hat, ging es Samstag Mittag zeitig auf nach Gösselsdorf, um rechtzeitig und ohne Stress bis 14 Uhr die Startunterlagen abzuholen, die Laufsachen in der Wechselzone 2 zu deponieren und dann mit dem Rad in die Wechselzone 1 zum Bike Check-In zu fahren. Vor Ort war alles wirklich top organisiert: Eine große Wiese als Parkplatz samt Einweiser, die ein effizientes Parken sicherstellten. Eine zügige Startnummernausgabe und Beschriftung der Oberarme mit der Startnummer. Überall freundliche und gut gelaunte Helfer. Bereits auf dem Weg zur Startnummernausgabe traf ich — gleichsam wie beim Duathlon im April — jan, was mich sehr freute.

Mit den Startunterlagen in der Hand war mein erster Stopp die Wechselzone 2, wo ich Laufschuhe und Kappe bei meiner Startnummer hinterlegte, ehe es zurück auf die Wiese zum Auto ging, wo ich das Rad auspackte und (ganz professionell!) die Reifen aufpumpte. In dem Moment hatte ich kurzfristig Bedenken, wie sich wohl 8,5 bar einige Stunden in praller Sonne auswirken würden. Wie wahrscheinlich ist ein Reifenplatzer in der Wechselzone, noch bevor ich aufs Rad steige? Aber da alle anderen Triathleten um mich herum mit Luftpumpen hantierten, verwarf ich diese Bedenken recht schnell. Danach klebte ich noch die Startnummer an die Sattelstütze und war bereit, mit dem Rad in die ca. 1 Kilometer entfernte Wechselzone 2 zu fahren.

Das Bike Check-In war ebenfalls rasch erledigt und ich spazierte die laaaange Wechselzone entlang bis ich endlich zu meinem Wechselplatz kam. Je höher die Startnummer, desto weiter ist der Wechselplatz vom Schwimmausstieg entfernt, aber desto näher befindet sich das Rad an der Linie, wo man auf das Rad aufsteigen kann. Mit einer Startnummer über 400 bedeutet das für mich, dass ich gut 100m vom Schwimmausstieg bis zum Rad barfuss auf Asphalt zurücklegen muss. Erfahrungsgemäß laufe ich aber ohne Schuhe besser als mit Radschuhen, und daher war das ganze nicht so schlimm. Dann hängte ich mein Rad auf das Rack, legte den Helm und die Sonnenbrille auf den Triathlon-Auflieger, platzierte die Radschuhe rechts vom Vorderrad, stopfte die aufgerollten Socken in diese und breitete das kleine, mitgebrachte Handtuch daneben auf. Als letztes spannte ich den Startnummerngurt samt Startnummer über die Lenkerenden und ging mental noch einmal den Ablauf in T1 durch.

Bike Checked-In

Bike Checked-In

Ab 15 Uhr brachten Shuttlebusse die Athleten von der Wechselzone 1 zum Schwimmstart auf der gegenüberliegenden Seite des Gösselsdorfer Sees. Nachdem ich mich noch einmal versichert hatte, dass sich alles am Wechselplatz befindet, was ich benötige, stieg ich in den nächsten Shuttlebus, der auch bald los fuhr und binnen weniger Minuten am Strandbad Gösselsdorfer See ankam. Nun folgte wohl der langweiligste Teil des ganzen Triathlons: Auf den (Damen-)Start um 17 Uhr warten, denn immerhin galt es, über eine Stunde auf der schattigen Wiese des Strandbades zu verbringen. Ich setzte mich hin, beobachtete die anderen Sportler und versuchte mich zu entspannen. Dann konsumierte ich einen Riegel, trank noch ein paar Schluck Wasser, besuchte das WC und ging zum See hinunter, um mich etwas einzuschwimmen.

Die Schwimmstrecke führt ans gegenüberliegende Ufer

Die Schwimmstrecke führt ans gegenüberliegende Ufer

Vor dem Schwimmstart

Vor dem Schwimmstart

Die Zeit bis zum Schwimmstart verging schneller als erwartet und nach der obligaten Teilnehmerbesprechung wurden um 16:45 Uhr die Herren der ersten Startwelle ins Wasser geschickt. Kurz danach folgte die zweite Startwelle, ehe um 17:00 Uhr der Damen und Staffelstart erfolgte. Zuerst werden alle StarterInnen gebeten, über die Zeitnehmungsmatte zu gehen, ehe man ins Wasser darf und bis zur gedachten Linie am Ende zwischen den beiden Stegen schwimmt. Dort wartet man dann im tiefen Wasser, bis der Startschuss fällt und man losschwimmen kann. Ich hatte mich als langsamer Schwimmer am seitlichen, hinteren Ende des Starterfeldes im Wasser eingereiht, um so schnellere Schwimmer nicht zu behindern bzw. dem ärgsten Getümmel auszuweichen. Dann ging alles ganz schnell: Der Startschuss und das Wasser vor mir begann zu brodeln.

Swim — 0,5km

Beim Wegschwimmen musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, “aus dem Stand” heraus schnell zu beschleunigen, denn im Sportbecken stösst man sich ja am Beckenrand ab. Ein paar Armzüge und ich bewegte mich vorwärts, wobei ich nur einen Gedanken hatte: Da drüben ist der grüne Teppich, das ist der Schwimmausstieg, da muss ich hin. Bis etwa zur Hälfte der Strecke, also etwa 250m, konnte ich den Schwimmern vor mir recht gut folgen und es war ehrlich gesagt ganz und gar nicht schlimm — der Schwimmstart und auch das Schwimmen selbst. Das habe ich mir viel schlimmer vorgestellt. Oder ging es beim Damenstart eher “ladylike” zu? Etwa in der Mitte des Sees trifft man dann auf die berühmt-berüchtigten Seerosen und obwohl ich versuchte, mich eher rechts im durch zwei Leinen begrenzten Korridor zu halten, wo es angeblich kaum Seerosen gibt, waren sie plötzlich da. Zwar spürte ich nichts an meinen Beinen, aber es schwammen im trüben, aufgewühlten Wasser abgerissene Seerosenblätter umher, die prompt an meinen Armen hängen blieben. Das lenkte mich etwas ab, ich versuchte die Blätter wegzuwischen und dadurch wurde ich wohl etwas langsamer.

Schwimmstart der Damen (Credit: DG Gösselsdorf)

Schwimmstart der Damen (Credit: DG Gösselsdorf)

Ich blickte kurz hinter mich, denn “last out of the water” wollte ich nicht werden. Keine Gefahr, es befanden sich noch Schwimmer hinter mir. OK, der grüne Teppich kommt immer näher, weit ist es nicht mehr, bald hast du das Schwimmen überlebt. Wenige Meter vor mir schwamm eine Dame, an der ich mich orientierte, wann sie stehtiefes Wasser erreicht hatte. Ein erleichterndes Gefühl, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! Der Schwimmausstieg ist eher ein Schwimmaufstieg, denn es geht recht steil die Böschung hinauf zur Bundesstraße, wo sich die 1. Wechselzone befindet. Auf allen Vieren wollte ich da nicht hinaufkrabbeln, also versuchte ich halbwegs aufrecht den Anstieg zu bewältigen, was auch gut klappte. An der Bundesstraße bzw. am Radweg angekommen, überquerte ich die Zeitnehmungsmatte und machte mich auf den laaaangen Weg entlang der Wechselzone zu meinem Rad.

Schwimmausstieg (Credit: DG Gösselsdorf)

Schwimmausstieg (Credit: DG Gösselsdorf)

Der Aspalt des Radwegs war nass und daher trotz praller Sonne angenehm und ich lief barfuss gut 100m bis zum Rad. Auch das war weniger schlimm als erwartet und klappte besser als angenommen — ich überholte sogar die Dame, die soeben noch vor mir geschwommen war. Der Vorteil, wenn man recht spät aus dem Wasser kommt ist, dass man sein Rad sehr schnell findet, da nur mehr wenige Räder in der Wechselzone stehen. Am Rad angekommen ging alles zügig: Helm und Sonnenbrille auf, Startnummerngurt um, kurz die Fusssohlen am kleinen Handtuch abstreifen, um Steinchen zu entfernen, Socken an, Schuhe an, Handtuch samt Badehaube in den Wechselbeutel und weiter gehts! Da sich mein Wechselplatz quasi am Ende der Wechselzone befand, hatte ich nur wenige Meter bis zum Radaufstieg, der durch zwei gelbe Fahnen gekennzeichnet war. Sicherheitshalber fragte ich den Streckenposten, ob ich hier aufsteigen darf und ab ging die Post!

Bike — 32km

Was habe ich mich aufs Radfahren gefreut! Schwimmen überlebt, jetzt ist es Zeit, es krachen zu lassen und das Feld von hinten aufzurollen. Ob der langsamen Schwimmzeit wollte ich am Rad doch einiges gut machen! Zu dem Zeitpunkt war ich allein auf der Radstrecke und konnte vor mir niemanden erblicken. Erst als ich mich Sittersdorf näherte, sah ich vor mir jemanden am Rad. Das beflügelte mich, jetzt beginnt die Aufholjagd und ich trat ohne Rücksicht auf Verluste sehr beherzt in die Pedale. Mit 40km/h durch den Kreisverkehr in Sittersdorf. Zwischen Sittersdorf und Miklauzhof hatte ich die Dame ein- und überholt. Mit mehr als die Polizei erlaubt durch Miklauzhof, danach die erste Steigung, die ich im Wiegetritt problemlos bewältigte. Auf der Straße nach Gallizien erblickte ich vor mir immer wieder andere Damen, die ich allesamt überholte. Ich flog quasi über den Asphalt, perfektes Rennrad-Wetter, sonnig, angenehme Temperaturen und daher störte mich überhaupt nicht, dass ich mehr oder weniger klatschnass aufs Rad gestiegen bin, denn mittlerweile war ich dank Sonne und Fahrtwind schon längst trocken.

Die Aufholjagd beginnt... (Credit: DG Gösselsdorf)

Die Aufholjagd beginnt… (Credit: DG Gösselsdorf)

Mit 40km/h durch den Kreisverkehr (Credit: DG Gösselsdorf)

Mit 40km/h durch den Kreisverkehr (Credit: DG Gösselsdorf)

Bei der Ortsdurchfahrt von Gallizien, gerade als ich abermals eine Dame hinter mir gelassen hatte, ein magischer Gänsehautmoment: Boah ist das leider geil! Wenn ich schon (noch) nicht schnell schwimmen kann, schnell Rennradfahren kann ich! Am anderen Ortsende gab es eine etwas steilere Abfahrt, die ich aber nicht Vollgas hinunterdonnerte, da man am Ende scharf rechts abbiegen muss. Wieder erblickte ich Damen vor mir, wieder musste ich sie überholen. Dann der einzige haarige Moment auf der Radstrecke. Bei der kleinen Steigung kurz nach Gallizien hatte ein Autofahrer im fetten SUV mit Wunschkennzeichen die gloreiche Idee, er könne doch ein wenig zwischen den Teilnehmerinnen des Triathlons spazieren fahren. So schlich der Typ mit seiner fetten Kiste vor mir mit ca. 25km/h herum, denn überholen konnte er nicht und ausweichen wollte er nicht. Ich befand mich selbst in einem Überholvorgang, als der SUV auf die Straße bog und sowohl mich als auch die Dame neben mir behinderte, sodass wir beide bremsen mussten. Ich schaute die Dame an und fragte sie, ob wir ihn überholen dürfen? Achselzucken auf beiden Seiten. Genervt vom unmöglichen Verhalten dieses Zeitgenossens schrie ich “Geh Alter, fahr doch rechts ran!” Glücklicherweise bog er dann ab und wir hatten wieder freie Fahrt. Aber keine Frage, so etwas ist sehr ärgerlich und sollte nicht passieren.

Der Rest der Radstrecke verlief nach dem gleichen Schema wie bisher: Das Feld von hinten aufrollen! In St. Kanzian war wegen der Straßensperre eine sehr lange Autokolonne und als ich vorbei fuhr, feuerten mich sowohl Auto- als auch Motorradfahrer lautstark an. Generell war die Stimmung auf der Radstrecke super: Viele Menschen hatten es sich mit Klappsesseln an der Straße gemütlich gemacht und sorgten lautstark für die moralische Unterstützung. Als ich zwischen St. Kanzian und Eberndorf anfing, sogar Herren zu überholen, wurde mir bewusst, dass ich wirklich ausgesprochen gut unterwegs bin und eine Netto-Radzeit unter 60 Minuten bzw. mehr als einen 32er Schnitt fahren würde. Es war einfach der Wahnsinn und die letzten Kilometer von Eberndorf nach Gösselsdorf genoss ich einfach nur. Als ich die letzten Meter in Richtung Wechselzone rollte, erblickte ich jan, der gerade die Laufstrecke in Angriff nahm.

Die letzten paar hundert Meter der Radstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Die letzten paar hundert Meter der Radstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Mit dem professionellen “triathlon-style” vom Rad absteigen klappt es bei mir noch nicht so richtig, daher bin ich ganz traditionell vor der roten Linie abgestiegen und dann über den blauen Teppich in die Wechselzone 2 gelaufen. Ich bekam fast gar nichts mit, außer dass der DJ im Wechselzonen/Zielbereich gerade “Highway to Hell” von AC/DC spielte. Ob ich nun wirklich am Highway to Hell war, würde ich in wenigen Augenblicken herausfinden. Der zweite Wechsel war ebenfalls schnell und reibungslos erledigt, Rad aufs Rack, Helm ab, Radschuhe aus, Triathlon-Laufschuhe an, Kappe auf, los gehts! Während ich zum Ausgang der Wechselzone lief, drehte ich noch meine Startnummer nach vorne. Ich checke gar nicht, dass mir dort Triathlon-Vereinskollege Michael entgegen kam und mich grüßte. (Sorry, Michael!)

Abstieg vom Rad

Abstieg vom Rad

Run — 7km

Die ersten hundert Meter der Laufstrecke führten über einen Waldweg, auf dem Gegenverkehr herrschte bzw. die schnelleren Triathleten, die die Laufstrecke bereits fast hinter sich hatten, entgegenkamen. Das war etwas verwirrend, da ich nicht wusste, ob ich rechts oder links laufen soll. Irgendwie war ich immer auf der falschen Seite, aber glücklicherweise war dieser Gegenverkehrsabschnitt nicht sehr lang. Erstaunlicherweise lief es sich überraschend “rund”, also kein Treppengefühl oder sonstige Unannehmlichkeiten, die nach dem Wechsel vom Rad aufs Laufen auftreten können. Folglich fand ich auch schneller als erwartet meinen Rhythmus und es war auch temperaturmäßig in Ordnung (ca. 28°), sodass ich bei der ersten Labestation nach einem Kilometer die Getränke und Schwämme dankend ablehnte. Ok, noch 6 Kilometer mit einem kurzem, aber knackigen Anstieg und ich bringe das Ding nach Hause.

Am ersten Kilometer der Laufstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Am ersten Kilometer der Laufstrecke (Credit: DG Gösselsdorf)

Der Heartbreak Hill ist bezwungen (Credit: DG Gösselsdorf)

Der Heartbreak Hill ist bezwungen (Credit: DG Gösselsdorf)

Ich war im Runner’s High und die Beine liefen fast wie von selbst. Auch machte ich mir über den Anstieg keine Sorgen, sondern lief nur im Hier und Jetzt und konnte — gleichsam wie auf der Radstrecke — noch einige andere Athleten einsammeln. Interessanterweise war die Laufstrecke kurzweiliger als erwartet: Plötzlich war die 4 Kilometer Markierung vor mir und es ging den Anstieg hinauf! Nur noch 3 Kilometer. Pace passt. 500m Heartbreak Hill wollen bezwungen werden. Auf gehts! Die Stimmung hier war super und als ich in etwa die Hälfte des Anstiegs bewältigt hatte, rief ein Mann “Nur noch 250m, dann habt ihrs geschafft!”. Während fast alle anderen Läufer um mich herum gingen, lief ich den “Heartbreak Hill” hinauf. So machte ich abermals ein paar Plätze gut. Oben angekommen ging es in den Wald hinein und von nun an nur mehr bergab. Der schwierigste Abschnitt war geschafft, die Beine waren nach wie vor locker und daher ließ ich es nun “laufen”. Dann der Waldweg mit dem Gegenverkehr, die langgezogene Rechtskurve und plötzlich befand ich mich auch schon im “Einlaufkanal”. Wenige Meter vor der Ziellinie riss ich die Arme hoch… und jubelte so ins Ziel!

Jubelndes Finish! (Credit: DG Gösselsdorf)

Jubelndes Finish! (Credit: DG Gösselsdorf)

Im Zielbereich stehengeblieben konnte ich es zuerst nicht wirklich glauben, dass ich wirklich im Ziel war und somit meinen ersten Triathlon gefinisht hatte. Ich drückte Stopp auf meiner Uhr. Ich hatte keine Ahnung, wie meine Gesamtzeit ist. Vorm Start sagte ich noch zu meiner Mutter, ja, so 2 Stunden wird es schon dauern… nun blickte ich auf die Uhr, die mir 1:56:44 anzeigte. Was echt? Wahnsinn! Damit hatte ich absolut nicht gerechnet, dass ich unter 2 Stunden finishen würde. Die offizielle Zeit ist 1:56:41, was mir den 44. Rang (von 73.) bei den Damen bzw. den 9. Platz in W-35 einbrachte. Und ich hatte Angst, Letzte zu werden… (Gut, angesichts des stark verbesserungswürdigen Swim-Splits war die Angst nicht gänzlich unberechtigt.) Dann erblickte ich meine Mutter und auch jan und mir fehlten irgendwie die Worte. Sprachlos. Was für ein Erlebnis! Legendär. Leider geil!

Streckenverlauf und Profil

Streckenverlauf und Profil

Wenn nicht meine Mutter zu mir gesagt hätte, ich sollte etwas zu trinken holen und dass es auch ein Kuchenbuffet gibt… ich hätte in diesem Moment nicht daran gedacht. Ich war einfach überwältigt. Konnte es noch immer nicht fassen. Nach ein paar Minuten hatte ich mich endlich gesammelt, etwas getrunken und auch vom sehr leckeren Kuchenbuffet gekostet. Danach wollte ich aus der mittlerweile wieder nassen Kleidung raus, das Rad auschecken und den Beutel aus der Wechselzone 1 abholen. Am Weg zurück zum Auto vollbepackt mit zwei Rucksäcken und Rennrad war mir klar, dass ich das unbedingt wieder machen muss. Unbedingt! Gösselsdorf, wir sehen uns nächstes Jahr definitiv wieder! Ein sehr charmanter, top organisierter und begeistender Triathlon, den ich jedem wärmstens empfehlen kann! Ich bin froh, meinen ersten Triathlon bei so einer tollen Veranstaltung gefinisht zu haben: Es war mir sprichwörtlich ein Volksfest!

2 thoughts on “29. Gösselsdorfer Triathlon

  1. markusrennt

    Liebe Andrea: WOW! Das liest sich so beeindruckend, ich freue mich unglaublich mit dir! Herzlichen Glückwunsch!!!

    Wahnsinn, einfach Wahnsinn. Das muss ein gewaltiges Erlebnis gewesen sein! Beim Schwimmen kann ich dir gut nachfühlen, mich hätten aber auch die ganzen Wechselzonen verwirrt. Wo kommt was hin, wo finde ich was, wie verhalte ich mich da … Würde mich komplett aus dem Konzept bringen. Meinen allerhöchsten Respekt 🙂

  2. Andrea Post author

    Danke Dir!

    Die Wechselzone an sich ist ehrlich gesagt halb so wild, nur vielleicht eben beim Gösselsdorfer Triathlon für Neulinge etwas verwirrend, weil es eben zwei davon gibt, eine für den Wechsel aufs Rad und eine dann zum Laufen. Aber das ist ja glücklicherweise auf der Veranstalterwebsite mit einer Grafik anschaulich erklärt, wann man wo was deponieren soll. Bei den meisten Triathlons ist das ja einfacher, da hast du alles, was du nicht zum Schwimmen brauchst, an deinem Wechselplatz.

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